Infrarotthermografie

Mit der Infrarotthermografie wird die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung messtechnisch erfasst und visualisiert. Dies wird durch den Einsatz von hochwertigen Wärmebildkameras möglich. Um die Ergebnisse aus den damit aufgenommenen Wärmebildern präzise und umfassend bewerten zu können, werden hohe Anforderungen an die technische Ausführung des Kamerasystems und die Qualifizierung der eingesetzten Mitarbeiter gestellt.

Neben der Nutzung in der Bautechnik weiten sich die Anwendungsgebiete der Infrarotthermografie stetig aus; beispielsweise auf Industrie- und Elektro-Anlagen, auf Bereiche der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, den Umweltschutz und auf die medizinische Diagnostik.

Die MICS International GmbH realisiert thermografische Untersuchungen in den Bereichen Industrie und Prozesstechnik sowie in der Elektrotechnik.

Die Infrarot-Wärmebildkamera ermöglicht die Ermittlung von Fehlstellen durch berührungslose Temperaturmessung und Darstellung auffälliger Temperaturdifferenzen.


Die von uns eingesetzten Infrarot-Kamerasysteme erfüllen nicht nur alle speziellen technischen Anforderungen gemäß den VATh-Richtlinien, sondern darüber hinaus auch die der VdS Schadenverhütung GmbH für die Elektrothermografie. Die unterschiedlichen Messbereiche erlauben Temperaturmessungen in einem Bereich von -20 °C bis 1200 °C.

Unser technisch spezialisiertes Personal ist im jeweiligen Sektor „Industrie“ und „Elektro“ mindestens in der Stufe 2 nach EN ISO 9712 durch eine akkreditierte Personalzertifizierungsstelle nach DIN EN ISO 17024 qualifiziert.

Unmittelbar nach der thermografischen Untersuchung erfolgt die Reporterstellung. Thermogramme mit thermischen Auffälligkeiten werden darin gemeinsam mit den zugehörigen Messwerten und den relevanten Daten zur Lokalisierung dargestellt.

Vorteile der Infrarot-Thermografie:
Frühzeitige Erkennung von Schwachstellen an Prozess-Anlagen, Maschinen, Versorgungs- und Steuereinheiten etc. durch geplante, regelmäßige thermografische Untersuchungen
Effiziente Wartungsplanungen und vorbeugende Instandhaltung
Dadurch Einsparung immenser Stillstands-Kosten aufgrund Reduzierung ungeplanter, ausfallbedingter Instandhaltungsmaßnahmen
Erhöhung der Betriebssicherheit durch rechtzeitige Ersatzbeschaffung
Feststellung unzulässiger Übertemperaturen an mechanischen und elektrischen Anlagen
Lokalisierung von Leckagen und anderen potentiellen Schadstellen bei laufender Produktion
Prüfung kompletter Anlagen, Rohrleitungsnetze, Füllstände von Flüssigkeitstanks, Maschinen, Schaltanlagen etc. im laufenden Betrieb zur Statusfeststellung und Beurteilung der Betriebssicherheit

Industrie-Thermografie

Zur Feststellung, Prüfung und Überwachung von Betriebstemperaturen bei laufendem Betrieb, u. a. an:

  • Prozessanlagen
  • Kesselanlagen
  • Wärmetauschern
  • Maschinen
  • Rohrleitungen, Isolierung usw.
Als Komponente zur Lagerdiagnose, zur Anlagendiagnostik, zum Auffinden von Energieverlusten etc. in den folgenden Industriezweigen:

  • Energieerzeugung und -versorgung
  • Erdgas- und erdölfördernde Industrie
  • Raffinerie, Petrochemie, Chemische Industrie
  • Hüttenwesen
  • Metall- und nichtmetallverarbeitende Industrie

Zur Überwachung von Grenztemperaturen an:

  • Öfen
  • Rauch- und Abgasanlagen
  • Gasverdichtungsanlagen
  • Reaktoren
  • Pumpen
  • Dampfturbinen
  • Verbrennungsmotoren etc.

Elektrothermografie

Die thermografische Untersuchung von in Betrieb befindlichen elektrischen Anlagen und Anlagenteilen zeigt thermische Auffälligkeiten zur Bestimmung von Ausfallrisiken und Gefährdungspotentialen auf.

Sie wird zur Feststellung der Zustände von produktionsrelevanten, elektrischen Versorgungs-, Verteil- und Steuerungsanlagen als auch zur Brandschutzoptimierung in Büro- und Verwaltungsgebäuden, Lagergebäuden etc. eingesetzt.


Mittels thermografischer Diagnose werden im Teillastbetrieb befindliche elektrische Bauteile und Geräte auf ihr Temperaturverhalten bei Nennbelastung untersucht.

Durch Strommessung an den zu untersuchenden Geräten wird die jeweilige elektrische Belastung und Lastverteilung als unterstützendes Bewertungskriterium ermittelt.